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Liebe Freunde der Kunst,

ein glückliches Neues Jahr 2018!

Es gibt in meiner Art Gallery Susanne Rikus in Berlin besondere Kunstangebote.

Machen Sie gerne mit mir einen Termin aus und ich zeige Ihnen auf 4 Etagen meine Kunst .

Ich freue mich von Ihnen zu hören!

Mit besten Grüßen

Susanne Rikus

Über mich

„Kunst ist die universelle Sprache des Herzens.“

 

 

Lebenslauf

Susanne Rikus

Geboren 1968 in Höxter, Deutschland

Studien

1988-1992 Architekturstudium,  Fachhochschule (FH) Holzminden-Hildesheim, Deutschland

1992 Diplom in Architektur (FH)

1997 Gast Studium im Aktzeichnung, Architektur, HBK Kassel (University)

1997 Gast Studium, Emily Carr University, Vancouver

1999-2002 Studium in Tanz, Ursula Wagner, Hannover

1999-2002 Studium der Hawaiianischen Körperarbeit, Kauai, Hawaii

2003-2005 Studium in Geomantie

1998 -2018 Schamanische Arbeit, basierend auf der Hawaiianischen Kultur sowie auf der Kultur der Kanadischen Ureinwohner

Seit 1994 Arbeit als Freiberufliche Künstlerin in Malerei, Fotografie, Schrift, Gesang und Tanz

Diverse Ausstellungen und Arbeitsplätze

Seit 1994 Arbeit als Freiberufliche Künstlerin in Malerei, Fotografie, Schrift, Gesang und Tanz, über 110 Ausstellungen in Deutschland, Peru, Vancouver und Hawaii

1992 erste Ausstellung bei Neuhaus in Solling, Deutschland (Ergebnisse eines Malereiprojektes in Venedig)

1994 3 Monate Malerei – Tour in Europa

1994 Preisträgerin des “Kreis Höxter Kultur Preises“ in Höxter, Deutschland

1995 Ausstellung, Schloss Corvey, Höxter, Deutschland

1996 Preisträgerin des Fotopreises in Diepholz, Deutschland, Kunst Wettbewerb zum Thema: „Frauen sehen Europa“ und Präsentation des dazugehörigen Katalogs

1997 Eigenständiges Studio „Regenbogen-Arche“, Höxter

1997 Präsentation bei der PGM Kunst Welt von zwei Bildern mit den Titeln “Entfaltung” und “Reichtum”

1998 Studien in Zeichnen und Malerei, Mexiko

1999 Ausstellungen, Malerei von Natur und Architektur, Amelunxen, Deutschland

2000 Expo 2000, Hannover, „Monastry Project“, Kalender eines Stadtteils in Höxter

2000 Vollendung diverser Gemälde zum Motto „Hawaiianische Studien“

2002 Ausstellung, Mönchemühle Studio, Höxter, Deutschland

2002 Ausstellung, Gemälde und Zeichnungen von Hawaii, Hula Tanz und Gesangsdarbietung zum Motto  „Paradies“ Korbmacher-Museum, Dahlhausen, Beverungen, Deutschland

2002 Ausstellung, „Dialog der Kulturen“ Schloss Haemelschenburg, Hameln

2002 New York Studien

2002 Studien von Gemälden der Deutschen Botschaft in Lima, Peru

2002 Ausstellung & Interview (TV), Pleinarismus Fachtagung, Tirol, Östereich

2002 Ausstellung, Höxter Stadthalle, Deutschland

2003 Ausstellung, Aloha Galerie auf der Insel Kauai, Hawaii

2004 Beginn des Buch – Projektes “Sofia und Orpheus“

2005 Ausstellung, Zeit und Raum Galerie , Kauai, Hawaii

2008 Ausstellung “Der Kuss der Muse“ (Aquarell Malerei 1992-2004, Italien & Provence), Laurus, Gräfelfing, einem Stadtteil von München

2008 „Sofia und Orpheus“, ein Roman von Susanne Rikus, erste Auflage

2009 live Interview (2 Stunden) in Jeet-TV, Deutschland

2009 Ausstellung, Pasinger Kulturfabrik

2009 Ausstellung “Auf der Suche nach dem Paradies“, Finanzamt München, München, Deutschland

2010 Ausstellung „Umarmende Liebe“ Galerie, Kauai, Hawaii

2010 Ausstellung, Café Schwarzsche Villa, Berlin

2011 Mercedes trifft Susanne Rikus, Kunst und Technik …ein Dialog. Mercedes Gallery Berlin Mitte, Unter den Linden, 11.06.2011

2012 Potsdam TV, Dokumentation über die Kunst

2012 Transfer Technik & Performance im Kunsthaus 17, Potsdam Babelsberg

2013 Performance „Tempel  Sardinien“, Architektur Installation, Gesang (Youtube)

2014 „Farbwelten“, Hawaii & Sardinien, Art Gallery Susanne Rikus im Werkhaus, Heckmann Höfe, Berlin-Mitte

2015 Ausstellung Gallery Steve Lyons, Cape Cod, USA

2014-2016 Art Gallery Susanne Rikus, viele Ausstellungen, Heckmann Höfe, Oranienburgerstr.32, Berlin-Mitte

2017 Art Gallery Susanne Rikus in Haderslebener Str.21d, 12163 Berlin einige Kunstevents zum Gallery Weekend Berlin & Berlin Art Week 2018 in Planung

Neue Studios

München, Pasinger Kuvertfabrik, Pasing, München (2006 bis 2008)

Gräfelfing, Stadtteil von München, Hermann-Hummelstr. 15, 82166 Gräfelfing ( 2008-2010)

Berlin; Heckmann Höfe, Oranienburgerstr.32, 10115 Berlin von 2014 -2016

Berlin, Haderslebener Str. 21d, 12163 Berlin (Nähe des „Botanischen Gartens“) (seit 2007)

Lehrtätigkeit

Susanne Rikus war als Dozentin tätig in Deutschland, Frankreich, Italien und USA (Hawaii & Chicago)

1997-1998 Gast Dozentin zu Farbstudien an der Fachhochschule Holzminden-Hildesheim, Deutschland

1997-2000 Dozentin für Aquarell Malerei an der “Sommer-Akademie” in Hoexter, Deutschland

2006 Dozentin für Fotografie, Venedig, Italien

2006 Dozentin für Malerei, Provence, Frankreich

2006/2007 Gründung des “Alohana Instituts“ (Berlin, München, Kauai)

2007/2008 Hawaii, Kauai, Workshops über die Hawaiianische Kultur und Architektur der Gedanken (Huna)

2009 Dozentin an dem Forum für Geomantie über Glaubenssysteme der Architektur und über die Architektur der Glaubenssysteme, Dingolfing, Bayern, Deutschland

2010 Dozentin an dem Forum  für Geomantie, über „Trance und Präsenz von Verstand und Körper“, Dingofing,  Bayern, Deutschland

2013 Dozentin an dem Forum  für Geomantie, über „die Geometrie unserer Beziehungen“, Dingofing,  Bayern, Deutschland

Darbietungen von Tanz und Gesang

1987 “Benedictus“ Gesang (in der Messe von Haydn), Sopran Solo, Brakel, Deutschland

2001 Lesung von Maria Kaluza “Die Wolfsfrau“, begleitet von den einheimischen Liedern von Susanne Rikus

2002 Gesang von einheimischen Songs bei der Hameln Radio Station

2002 Gesang bei der Ausstellung „Dialog der Kulturen“ Burg Hämelschenburg, Hameln, Deutschland

2002 Hula Tanz und Gesang (“Paradies”), Korbmacher-Museum, Dahlhausen, Beverungen, Deutschland

2004 “Red Coach“, Design und Veranstaltung

2005 Darbietung “Das Erwachen der Muse”, Schloss Corvey, Kunst Studio (“Kaiser-Wohnung“)

2005 Film Portrait von Susanne Rikus vom Lydgate Park und dem „Tal der Könige“, Kauai, Hawaii

2008 Darbietung über das „Phänomen der Weiblichkeit“, Friedensengel, München

2008 Darbietung zum 40 jährigen Geburtstag, 22.06.2008, Gustav-Mahler Platz, Berlin

2008 Gesang des Titels “Sommerzeit“ aus der Oper “Porgy and Bess“ von George Gershwin, in der Rosenthal Galerie, Köln

2009 Gesang von Hawaiianischen und Einheimischen Liedern im Museum für Anthropologie, München

2009 Gesangsdarbietung im “Le Café“, Berlin, und in dem “Café auf der Galerie“, Berlin

2013 Installation & Perfoamance “ Transformation“, Temple Sardinien( YouTube), Kunsthaus 17, Potsdam

2010-2017 Performances in Gesang u. Tanz  im eigenen Kunst Studio in K17, Potsdam und Art Gallery Susanne Rikus in den Heckmannhöfen & Haderslebener Str.21d, Berlin

Die Arbeiten Susanne Rikus sind im Besitz von privaten Sammlern und öffentlichen Institutionen wie:

Prinz Viktor von Ratibor und Corvey

Freiherr von Klenke, Schloss Hämelschenburg

Alexander von Köckritz

Kreis Höxter

Kreis Hameln

Publikationen

Gemälde

Werke mit Wirkung – die neuen Arbeiten von Susanne Rikus

  Dr. Ingrid Gardill, Kunsthistorikerin

Die Bilder der Kulturpreisträgerin Susanne Rikus sprechen ihr Publikum auf eine ganz besondere Weise unmittelbar an. Es ist die Kraft einer authentischen und von Weisheit gespeisten, transformierenden Malerei, die eine derartige Wirkung erzeugt. Als Gegenpol zur allgemeinen Hektik des Alltags schaffen die ausdrucksstarken Arbeiten sofort eine belebende und zugleich beruhigende, verbindende, zentrierende und entschleunigende Atmosphäre im Raum. Darin können die Betrachter rasch zu sich selbst und in ein Spüren kommen, das die Botschaft der Bilder entfaltet und sie in den tiefen Schichten des Bewusstseins verstehen lässt.

Wie können derart subtile, dabei fesselnde und wirkkräftige Werke entstehen und was macht sie so außergewöhnlich? Susanne Rikus, von Haus aus Architektin, nutzt ihr gutes Gespür für Bauwerke und deren spezifische Umgebung wenn sie in die Vorarbeit für ihre künstlerischen Arbeiten geht. Denn die eigentliche Malerei steht erst ganz am Ende eines langen Arbeitsprozesses.

 

Am Anfang steht die Forschung. Hierfür nimmt die Künstlerin umfassenden Einblick in und hinter die Erscheinungen der Spuren, die alte Kulturen z. B. auf Sardinien, Hawaii, Vancouver Island oder in Regionen Afrikas hinterlassen haben, sei es in Form von Bauwerken oder anderen materiellen und immateriellen Kulturäußerungen. Über das wissenschaftlich-rationale Erforschen der Quellen hinaus, begibt sich Susanne Rikus vorzugsweise selbst an diese Orte weltweit, an denen über einen langen Zeitraum altes Wissen gelebt und weitergegeben wurde, um unmittelbar aus diesem Speicher zu schöpfen.

Direkt aus dieser Verbundenheit heraus erschafft sie ihre Werke, in deren Ästhetik sich jene Informationen bisweilen ganz direkt widerspiegeln (river of transformation), stets aber auf einer höheren Ebene enthalten und lesbar sind: häufig in Verbindung mit Natur (Kane, Hawaiian islands, red dance, Hawaiian waterfall) oder figurativen Anklängen (duality meets oneness, goddess), aber auch stark abstrahiert (home of the souls, Hawaiian spirits, rainbow falls).

In klaren Gesten und mit kraftvoll leuchtender Farbe legt Susanne Rikus die Motive Schicht für Schicht auf meist großen Formaten an. Der Mal-Akt selbst erfolgt rasch, spontan, mit sicherem, selbstbewusst geführtem Pinselstrich. Diese Unmittelbarkeit und große Lebendigkeit in der Ausführung führt zu einem äußerst expressiven, stimmigen Erscheinungsbild. Dies reicht von eher verspielt und luftig gesetzten Farbmomenten (rainbow falls, Hawaiian home) bis hin zu komprimierten, energiegeladenen Äußerungen (Domus de Janas, home of the souls).

 

Jede dieser Arbeiten überzeugt gleichermaßen in ihrem vollkommen authentischen Ausdruck. Hier entwickelt Susanne Rikus eine Ästhetik, die, häufig synchron, sprengende und zugleich bergende Momente beinhaltet und damit jene Energie erzeugt, von der eingangs die Rede war.

In jüngerer Zeit experimentiert sie mit einem Verfahren, in dem sie Fotografien mittels Farbpigmenten auf Leinwand oder einen transparenten Träger wie Glas oder Acrylglas transferiert und anschließend mit Farbe weiterbearbeitet. So können fotografisch festgehaltene, individuelle Strukturen eines traditionell wirksamen Ortes auf ein Bild übertragen und verarbeitet werden. Dabei verdichtet Susanne Rikus die Komposition bisweilen so weit, dass die eigentliche Essenz des Bildes für das äußere Auge zwar unzugänglich bleibt und dennoch vom Betrachter wahrgenommen werden kann (goddess). Damit gelingt es der Künstlerin, das Nichtgreifbare in ihren Bildern auszudrücken.

Nicht nur bei Hinterleuchtung zeigen auch jene Arbeiten in Transfer-Technik große Ausdruckskraft, in denen die Fotografie noch zu erahnen ist oder in Teilen auf der Komposition erscheint (matrix, entering the temple). In letzterem Werk könnte man ebenso meinen, die weibliche rote Figur nähert sich nicht einem antiken Tempel, sondern dem Brandenburger Tor der Metropole Berlin. Dies ist durchaus beabsichtigt, denn eine Intention von Susanne Rikus ist es, mit ihren künstlerischen Arbeiten Alt und Neu zusammen zu bringen. Altes Wissen als solides Fundament kann die Öffnung hin zu notwendigen Veränderungen für Neues, noch nicht Dagewesenes bewirken. Zugleich kann es den Blick auf gemeinsame Wurzeln der Kulturen schärfen und somit gegenseitige Toleranz und Völkerverständigung fördern. Wenn die Künstlerin mit Archetypen, Zeichen und Äußerungen von der „Wiege der Menschheit“ (aufgrund ihrer Studien in Südafrika) arbeitet, dann gilt dies immer im Sinne einer Anbindung, eines wertschätzenden Zurückerinnerns an die Urkräfte der Natur und unserer Verantwortung als Mitschöpfer unseres Daseins.

Genau dies ist es, was die Arbeiten für den Betrachter so anziehend macht, denn es liegt eine tiefe, menschliche Sehnsucht in ihnen verborgen. Eine Sehnsucht, die wir gegenwärtig kaum mehr bewusst wahrnehmen, weil wir vergessen haben, woher wir kommen und aus welchen Quellen sich Geist und Seele, Wissen und Kultur speisen.

 

Die Bilder von Susanne Rikus geben uns eine Ahnung davon, lassen uns spüren, dass es hierfür lebendige Fundamente gibt, die uns Orientierung ermöglichen. Das große Verdienst der Künstlerin ist es, dass sie uns diese über ihre Werke wieder zugänglich macht, indem sie ihr inneres Wissen in künstlerischer Form verdichtet. Daher erweitert sie in ihrer Malerei den Bereich der informellen Kunst um Aspekte des Visionären, Imaginativen und der Transformation.

Mit ihren Bildern schafft Susanne Rikus somit eine Verständigung jenseits des Verstandes. Indem sie den Betrachter ihrer lebendigen und pulsierenden Arbeiten mit uraltem Menschheitswissen verbindet, öffnet sie weite Resonanzräume, in denen zeitliche und räumliche Distanzen keinerlei Rolle mehr spielen. In einer solchen Anbindung kann Entwicklung in Freiheit geschehen, eine Vision, die dem machtvoll subtilen und außergewöhnlichen Oeuvre von Susanne Rikus zugrunde liegt.

© 2017 Dr. Ingrid Gardill, Kunsthistorikerin